Spielzeit 2011/2012: Wiederaufnahmen
Leonce und Lena
Ballett von Christian Spuck
Musik von Johann Strauß, Martin Donner u.a.
Musikalische Leitung Wolfram-Maria Märtig
Bühne und Kostüme Emma Ryott
| Vorstellungen & Tickets in der Spielzeit 2011/2012 | ||||
| Sa | 19. 05. 2012 | Tickets | ||
| Sa | 26. 05. 2012 | Tickets | ||
| Di | 29. 05. 2012 | Tickets | ||
| Fr | 01. 06. 2012 | Tickets | ||
| Sa | 09. 06. 2012 | Tickets | ||
| Sa | 23. 06. 2012 | Tickets | ||
Das 1838 erschienene Lustspiel „Leonce und Lena“ dient Christian Spuck als Vorlage für sein zweites abendfüllendes Ballett am Aalto-Theater. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Liebespaar Leonce und Lena. Der Prinz Leonce aus dem Reiche Popo krankt an unendlicher Langeweile, und die Prinzessin Lena aus dem Nachbarreiche Pipi empfindet die Welt als sinnlos und eng. Bevor eine Liebe zwischen den Königskindern entstehen kann, müssen sie den Konventionen ihres grotesken Kleinstaates entkommen. Beide flüchten vor der für sie bereits zu Kinderzeiten arrangierten Ehe aus der Heimat. In einem belebten Wirtshaus kurz hinter den Landesgrenzen lernen sie sich kennen und verlieben sich ineinander. Endlich kann der zu einem absurden „Marionettentheater“ verkommene Hofstaat das Hochzeitsfest begehen.
Gerade die satirischen Facetten des Lustspiels, die Büchner als gezielte Kritik an der eigenen spätabsolutistischen Gesellschaft einsetzte, werden in der Choreographie herausgearbeitet. Dabei verwendet Christian Spuck Kompositionen von Johann Strauß. Die luftigen, bisweilen grotesken Stücke des Walzerkönigs beflügeln die traurig-komische Geschichte und unterstreichen ihre parodistischen Elemente.










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