Spielzeit 2011/2012: Wiederaufnahmen
Coppélia
Ballett von Roland Petit
Musik von Léo Delibes
Bühne/Kostüme Ezio Frigerio
Musikalische Leitung Volker Perplies
Orchester Bochumer Symphoniker
Das Ballett „Coppélia ou La Fille aux yeux d’émail“ („Coppélia oder das Mädchen mit den Emailaugen”) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Arthur Saint-Léon und Charles Nuittier komponiert. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“. Die Uraufführung in der Choreographie von Saint-Léon fand 1870 an der Pariser Oper statt und war ein triumphaler Erfolg. Swanilda, die Lebendige, rivalisiert mit Coppélia, der mechanischen Puppe, um die Liebe des jungen Mannes Frantz. Die Perfektion des Automaten Coppélia übt eine faszinierende Wirkung aus. Im Hause seines Schöpfers, des skurrilen, finster-geheimnisvollen Erfinders und Puppenmachers Dr. Coppélius, warten noch zahlreiche weitere Figuren darauf, dass der Mechaniker ihnen Leben einhaucht, indem er Menschen ihre Seele stiehlt. Franz wäre perfekt dazu geeignet, Coppélia zu echtem Leben zu erwecken, wenn nur die neugierige Swanilda nicht wäre … „Coppélia“ gehört zu den Klassikern der Ballettgeschichte, hat sich die Bühnen der Welt erobert und bezaubert mit einer geistreichen, an harmonischen und melodischen Einfällen reichen und durch und durch tänzerischen Musik bis heute das Publikum. Die 1975 für das Ballet de Marseille geschaffene Version des bedeutenden französischen Choreographen Roland Petit gilt als bedeutendste Bearbeitung der Vorlage von Arthur Saint-Léon.


























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