
"Temperamentvoll
Die von den Bochumer Symphonikern unter Volker Perplies mit Rossinischen Ouvertüren und Ballettmelodien stimmig grundierte Choreografie sprüht nur so vor Temperament und fantasievollen Einfällen. Witzige Balletteinlagen gibt es für Hahn und Hühner, vier Schwäne, Putzfrauen und Feu
"Schneider Böck, Onkel Fritze (der mit den Maikäfern) und der Bäcker, umgarnt von Putzfrauen auf roten Spitzenschuhen – die Personnage gibt dem Affen Zucker. Entscheidend sind die Kraft der knallbunten Bilder und die erste Garde der Aalto-Solisten, die als quicklebendige Komiker ebenso gute Figur m
"Als üppig bebildertes, vor Phantasie überschäumendes Ballett rissen sie das entzückte Premierenpublikum im Aalto-Theater zu einem Begeisterungssturm mit Klatschmärschen hin. [...] Auch seine Essener Neuauflage besitzt alles, um als Publikumshit Jung und Alt zu begeistern.
Die bekannte Geschichte
"′Max und Moritz" ist eine wunderbar schwungvolle Ballettkomödie mit vielen Momenten zum Lachen und für Zwischenapplaus. Erwachsene mögen sich an früher erinnern, Ironie und Zitate entdecken; heutige Kinder, so sie das Original kennen, werden vor allem Spaß haben an den Tänzer-Tieren, den gleichaltrigen Mitspielern, dem Feuerwerk und natürlich auch immer noch an den Streichen."
Mit der faszinierend abstrahierten und dennoch Spannung geladenen, aktuellen Choreografie "Othello" nach Shakespeares Tragödie eines Außenseiters setzt das Team Denis Untila und Michelle Yamamoto ein Glanzlicht in der jüngeren Essener Ballettgeschichte.
Ein überraschend homogener Klangteppich a
"Herausragend ist das Abschieds-Pas de deux des unglücklichen Paars. Diese Mischung aus leidenschaftlicher Liebe und Hass, zur wunderschön-melancholischen Musik von Max Richter ist großartig. Yulia Tsoi und Armen Hakobyan – zwei ausdrucksstarke Tänzer – hauchen dem Drama Seele ein."
"′Deca Dance′ ist teils ein Gruppenerlebnis, aber zum größtenteil eine starke Performance, die im Spannungsfeld zwischen Gruppe und Einzelnem und zwischen Moderne und Nostalgie verortet ist. Man sieht Eintänzer, die versunken zu Latinorhythmen tanzen. Ein Duett zu einer Arie aus Vivaldi
"Choreograf Heinz Spoerli zeigt einen kitschfrei-veredelten und technisch anspruchsvollen Sommernachtstraum, der von den Essener Tänzern mit erfrischender Impulsivität interpretiert wird. Ein originelles Handlungsballett, in dem Geschichte und Abstraktion in aufregender Weise fusionieren."
Es weht eine Brise West Side Story [...] das Choreographen-Duo erzählt eine heutige Eifersuchts-Tragödie. Othello (Armen Hakobyan) glaubt nicht seiner großen Liebe Desdemona (Yulia Tsoi), sondern dem eingeflüsterten Liebesverrat und steigert sich während eines ergreifenden Liebes-Pas-de-deux zum Mor
"Der international tätige Choreograph aus Israel ist mit seiner Bewegungssprache ′Gaga′ bekannt geworden, feiert Erfolge mit seiner Batsheva Dance Company und präsentiert aktuell mit Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Theaters sein Tanzstück ′Deca Dance′. Das Erg
"Auch in ′Petite Mort′ wirkt die Bewegungssprache sehr kultiviert und gebändigt. Die Vereinigung zwischen Mann und Frau wird als ernsthafter und konzentrierter Balanceakt zwischen Aggressivität und Verwundbarkeit gezeigt, zwischen Kraft und Stille. Immer wieder neue Figuren zeichnen die
Perfekt passt Hans Schavernochs edle Raumgestaltung auf die riesige Bühne. Der rechte Flügel des gläsernen Rundhorizonts lässt sich zum geraden Raumteiler nach vorn fahren. Auf den filigran wirkenden Metallleisten lauert Puck. Durch die Wände schimmern Himmel,
Wald oder weiße Palastmauern −
Neben dem ausdrucksstarken Ensemble begeistert vor allem Breno Bittencourt als Bösewicht Jago mit nahezu spinnenartigen Bewegungen. Mit welcher Kraft er die Boshaftigkeit dieser Figur in jeder einzelnen Bewegung auslebt, zeigt das große Potential dieses jungen Tänzers, vor allem, wenn man noch seine
"Naharin reist durch die Welt, um mit den unterschiedlichsten Ensembles kurze Episoden aus früheren eigenen Choreografien in sehr individueller, improvisationsreicher Art einzustudieren.
′Gaga′ nennt Ohad Naharin seine Bewegungssprache. Tatsächlich sieht ziemlich verrückt aus, was Deni
„Schnell offenbart sich die bemerkenswerte Stilvielfalt, für die die britische Rockband in den 70er und 80er Jahren bekannt wurde und die Van Cauwenbergh fasziniert hat. Von Rock ′n′ Roll bis zur Ballade, von Pop bis zur Opernparodie bedient er sich an der ganzen Bandbreite, die mit Hits
„Die zweite Choreografie, die der Direktor des Aalto Ballett Theaters in Essen auf die Bühne bringt, ist eine höchst unterhaltsame und virtuose Nummernrevue auf Songs der britischen Band Queen, die das Premierenpublikum mit Szenenapplaus feiert. [...] Seine Tanzhommage spürt den vielen Stilen und St
„Der Sog des Queen-Rhythmus riss viele mit: Sie klatschten nach jeder Nummer im Rhythmus - so, wie es bei Mercurys Live-Konzerten üblich war. Ähnlich begeistert reagierten viele nach den Tanzeinlagen.“
„Sie ist nach einem Abend zu französischen Chansons das zweite Remake aus seiner Wiesbadener Zeit, mit der er seit seinem Antritt als neuer Chef des Aalto Ballett Theater ganz offenkundig das Essener Publikum in Ekstase versetzt. [...] Überzeugend gelingt etwa der Kontrast zwischen musikalischer Opu
„Cauwenbergh entführt uns stressgeplagte Menschen in eine schöne Welt noch schönerer Musik in teilweise famosen und aufwendigen Bildern. Auch die moderne Bühnentechnik wird endlich sinnvoll eingesetzt. [...] Der Abend ist sehr kurzweilig und die rund zweimal 45 Minuten sind bis zum Rand und ohne Ruh
"Nicht nur musikalisch ist dieser Abend ein stürmisch gefeiertes Ereignis. Auch das Auge wird auf der Multimedia-Bühne des ehemaligen Tänzers Dmitrij Simkin überwältigt. [...] Als Carmen überwältigt Adeline Pastor durch sinnliche Eleganz und eine Kraft, der es an Grazie nie mangelt. In Van Cauwenbe
"Bilderstarke Leidenschaft und innovative Ideen werden vor ausverkauftem Haus geboten. Rot, feurig, Carmen. [...] Wie gut die Aalto-Tänzer die klassische Technik beherrschen, muss keinem mehr bewiesen werden, dennoch ist es ein Genuss, diesen präzisen und teils virtuosen Bewegungen zu folgen. [...] Was bleibt ist eine starke Aufführung über eine starke Frau, die am Ende unerreichbar ist."
"Fulminant! Tanz, Musik, Kostüme und Bühnengestaltung verschmelzen eindrucksvoll zu einer Einheit."
"Die Compagnie von Ben Van Cauwenbergh begeisterte das Publikum bei der Premiere am Samstagabend im Aalto-Theater mit zwei klassischen Choreographien von Jiri Kylián und Christopher Bruce aus dem Jahr 1991 und bewegte es mit einer ganz starken neuen Arbeit des Franzosen Patrick Delcroix.Das verbi
"Erotische Spannung liegt über diesem stürmisch gefeierten Abend. Kylián, der als Direktor fast ein Vierteljahrhundert lang das Nederlands Dans Theater künstlerisch prägte, bringt sie mit entrücktem sinnlichen Zauber auf die Tanzbühne. Seine für die Salzburger Festspiele entstandene und für Essen n
Ein Fest aus Fantasie und hohem tänzerischem Niveau gibt es ab sofort am Aalto-Theater zu sehen. Heinz Spoerlis sinnliche Choreographie „Sommernachtstraum“ riss das Premierenpublikum am Samstag mit. […]
Spoerli, das Aalto-Ensemble und das magisch poetische Bühnenbild mit riesigen gleitenden Spieg
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